Anpassungen im Vorsorgemarkt – Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen sind die Gewinner

Jean-Charles Cotting Vorsorge und Versicherung

14.10.2021 – Es ist längst bekannt: Die Rahmenbedingungen für die berufliche Vorsorge ist und bleibt angespannt. Die Lebenserwartungen steigen stetig, die Zinsen sind weiterhin um die 0% und viele Anlagemärkte sind relativ teuer. So ist es nicht erstaunlich, dass Versicherer beim Modell der Vollversicherung eher bremsen und sich primär auf Betriebe mit einer interessanten Altersstruktur und viel überobligatorischem Kapital fokussieren.

Auf der anderen Seite ist es für kleinere betriebseigene Vorsorgeeinrichtungen immer schwieriger, die eigene Pensionskasse effizient und kostengünstig zu betreiben. Innerhalb der letzten rund 20 Jahre hat sich die Anzahl der Pensionskassen auf noch rund 1’600 halbiert, was vorallem auf die Aufgabe von betriebseigenen Vorsorgeeinrichtungen zurückzuführen ist.

Unter diesen Umständen ist es für KMU eine immer grössere Herausforderung, eine für sie geeignete Vorsorgelösung zu finden. Viele KMU suchen eine hohe Sicherheit und sind von den Vorzügen der Vollversicherung begeistert. Anderseits wird es für sie aber immer schwieriger eine solche Lösung zu finden.

Die Gewinner dieser Entwicklungen sind die Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen.

Ein sehr interessanter Artikel erschien heute in HZ Insurance zu diesem Thema: https://www.handelszeitung.ch/insurance/vorsorge-wie-man-die-passende-pensionskasse-findet?utm_source=HZ+Insurance&utm_campaign=1ad03102c6-EMAIL_CAMPAIGN_2021_10_14&utm_medium=email&utm_term=0_4d5253d279-1ad03102c6-101037089