26.3.2026 – Die Sammelstiftung Vita, 2003 als erste teilautonome Stiftung der Schweiz gegründet, entwickelt ihr Modell weiter: Ab 2028 wird sie vollständig autonom geführt. Gemeinsam mit Zurich Schweiz reagiert sie damit auf veränderte Marktbedingungen und steigende Anforderungen in der beruflichen Vorsorge.
Künftig übernimmt die Stiftung auch die Risiken Tod und Invalidität selbst, was ihr mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Beiträgen und schnellere Reaktionen auf Marktveränderungen ermöglicht. Mit rund 150’000 Versicherten verfügt sie über die nötige Grösse, um diese Verantwortung eigenständig zu tragen.
Für Versicherte und Unternehmen bleibt die Sicherheit zentral. Ziel ist es, attraktive und stabile Vorsorgelösungen anzubieten, von denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermassen profitieren.
Der Übergang zur neuen Struktur wird sorgfältig gestaltet. Zurich Schweiz bleibt weiterhin für Vertrieb und Verwaltung zuständig, sodass Kunden auch künftig auf bewährte Abläufe und eine kontinuierliche Betreuung zählen können.
Sind weitere Umstrukturierungen bei den grossen Lebensversicherern zu erwarten? Es ist vorstellbar, dass dies auch die Gemeinschaftseinrichtungen der anderen Lebensversicherungsgesellschaften (AXA, Helvetia, Baloise etc.) unter Druck setzt. Denn die Eigenversicherung wird voraussichtlich günstiger sein als die Rückversicherung bei einem Versicherer.



